Reise 2009, 2010, 2013 und 2014

Kapstadt und Umgebung

Wie ihr auf meiner über mich Seite schon erfahren durftet, hat sich Südafrika bereits 2009 in mein Herz katapultiert. Ich habe mich absolut verliebt in dieses vielseitige Land, besonders Kapstadt hat es mir angetan. Traumhaftes Wetter, schöne Landschaften, eine bunte Kultur, herzliche Menschen, gleiche Zeitzone und gutes Essen. Mittlerweile war ich schon mehrere Male dort und es ist interessant wie sehr sich das Land von Mal zu Mal verändert. Als ich 2009 das erste Mal dort war, war z. B. an Wifi nicht zu denken. Whatsapp und Co.? Fehlanzeige. Mittlerweile ist das natürlich alles anders.
So, also schnapp dir deinen Reisepass und los geht’s! 

Auf einen Blick

Highlights und Tipps für deine Reise nach Kapstadt

In diesem Abschnitt möchte ich euch meine Empfehlungen mit an die Hand geben. Neben typischen Touri-Punkten (die man definitiv gesehen haben muss!), möchte ich euch auch einige Ideen geben, die ihr besuchen oder auf eure Liste schreiben könnt. Natürlich nur Empfehlungen und Tipps, die ich selbst erlebt und weiterempfehlen würde.

Legen wir los!

Tafelberg

Allgegenwärtig in Kapstadt ist wohl der Tafelberg. Mit seinen 1086m thront er regelrecht über dieser Stadt. Ein Besuch darf auf keinen Fall fehlen! 

Ihr habt die Möglichkeit mit der Seilbahn hochzufahren oder ihr wandert, in aller Herrgottsfrüh (festes Schuhwerk und Stirnlampe Pflicht!), auf den Tafelberg hoch. Wenn ihr letzteres anstrebt, seht zu dass ihr sehr früh losgeht um den wundervollen Sonnenaufgang beobachten zu können. Hier gibt es mehrere Wander- und Klettertouren die ihr wählen könnt. Eine Wanderkarte bekommt ihr im Tourismusbüro. Das frühe Aufstehen wird mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Für den Aufstieg solltet ihr so 2-3 Stunden einplanen.

Mein Tipp: Packt euch neben Proviant für den Marsch auch ein Frühstück ein. Wie romantisch ist es denn, bei Sonnenaufgang und Traumkulisse eine leckere Stulle zu essen. 

Wenn euch das alles zu anstrengend ist oder ihr einfach nicht so viel Zeit habt, dann gibt es – wie schon erwähnt – auch noch die Gondelvariante. Dafür müsst ihr definitiv schwindelfrei sein. Die Bahn fährt steil bergauf und dreht sich während der Fahrt mehrmals um die eigene Achse. Somit kann jeder einen tollen Blick auf Kapstadt erhaschen.

Die Kosten hierfür betragen, für eine Hin und Rückfahrt, pro Person 330 Rand (ca. 20 Euro).

Ihr solltet euch gegebenenfalls auf Wartezeiten einstellen oder euch Tickets im Vorfeld kaufen. Eine weitere Möglichkeit bieten hier ein Kombiticket mit der Hop On – Hop Off Bus Tour. Damit dürft ihr euch am Eingang zur Seilbahn auf den Tafelberg in der „schnelleren“ Schlange anstellen. Kosten für das Kombiticket 593 Rand (ca. 37 Euro). 

Achtet auf das Wetter und auch auf die Öffnungszeiten – täglich 7.00 bis 17.00 Uhr.

Auf dem weitläufigen Plateau des Berges angekommen habt ihr einen tollen Ausblick auf den Lions Head, den Signal Hill, das Fußballstadion und könnt sogar bis nach Robben Island schauen. Auf der gegenüberliegenden Seite habt ihr eine tolle Sicht auf die Gebirgskette der zwölf Apostel. Nehmt euch Zeit, macht es euch auf einem der vielen Felsvorsprünge gemütlich, genießt den Ausblick und vergesst die Zeit. 

Mein Fototipp: Ein wunderschönes Foto Motiv gibt er ab, wenn er sein „Tischtuch“ (Wolken die über den Berg ragen) aufgelegt hat. Faszinierend.

Weitere Infos unter www.tabelemountain.net 

Table Mountain National Park
Table Mountain Road
Cape Town

Lions Head

Direkt neben dem Tafelberg gelegen befindet sich der Lions Head. Hier ist eine Wanderung unumgänglich um den Ausblick und den Sonnenuntergang (oder Aufgang) zu genießen. Zu dem 669m hohen „Löwenkopf“ gelangt man über einen spiralförmigen Wanderweg. Der teilweise an steilen Stellen mit Ketten abgesichert ist. Die Anstrengungen werden aber allemal entlohnt. Hier kann man den Tag mit einem Glas Wein, guten Gesprächen oder einfach in Stille abschließen.

Für die Tour solltet ihr pro Strecke ca. 1-1 1/2 Stunden einplanen. Auch hier, festes Schuhwerk anziehen und die Mittagshitze meiden.


Signal Hill

Dieser 350m hohe Erhebung, die wie der Name erahnen lässt, wurde damals als Signalposten genutzt. Heutzutage wird zwar auch täglich (außer Sonntags) um Punkt 12 Uhr die „Noon Gun“ abgefeuert, aber eher aus Tradition und nicht wie ursprünglich um den Kapstädter Kaufleuten zu signalisieren, das Schiffe im Anmarsch waren. Die Kanone, die unterhalb des Gipfels am Hang steht, kann man besten zu Fuß (oder mit dem Auto) vom Malayen-Viertel aus über die Longmarket Street erreichen. Die Kanone steht oberhalb des Noon Gun Cafés.

Wer allerdings nur die Aussicht genießen mag, kann das selbstverständlich auch gerne tun. Vor allem am Abend lohnt es sich noch mal mit dem Auto hier hoch zu fahren und das Panorama auf Kapstadt, den Lions Head und Robben Island zu bestaunen. Erst der Sonnenuntergang und dann das darauffolgende Lichtermeer haben etwas Magisches.

Neben dem Ausblick auf Kapstadt, sieht man auch die Küstenorte Camps Bay und Clifton von hier und kann wunderbare Erinnerungsfotos aufnehmen. Da bis zum Aussichtspunkt eine Straße führt, lohnt es sich auch am Abend nach oben zu fahren und die Lichter der Stadt und den Sonnenuntergang über dem Atlantik zu bewundern.

Mein Tipp: Auch hier bietet es sich wieder wunderbar an ein paar Snacks einzupacken und den Abend dort zu verbringen.

Anfahrt:
Kloof Nek Road entlang bis zum Kreisverkehr zwischen Lion’s Head und Tafelberg (Kloof Nek) und dann nach rechts der Signal Hill Road bis zum Gipfel folgen.

Victoria & Alfred Waterfront

Neben dem Tafelberg auch eines DER (Touristen-) Magnete ist die Victoria & Alfred (V&A) Waterfront. Der Hafen mit seinen Geschäften, Restaurants, Pubs und Kinos laden zum Verweilen ein. Auch viele namhafte Firmen haben hier Büroräume angemietet. Egal, ob am Tag beim Shoppen in der Markthalle Water Shed oder Abends in einem Pub bei Live-Musik, hier ist immer etwas los.

Aber aufgepasst - hier ist es etwas teurer als an manch einer anderen Ecke.

Mit viel Glück könnt ihr auch die wilden Seehunde beim Sonnenbaden oder einfach die schicken Segelboote beobachten.

Wer den Trubel von oben sehen möchte, kann dies mit dem Riesenrad tun. Ich allerdings bin eher unfreiwillig damit gefahren, da ich meinem Bruder den Gefallen getan habe.

Ebenfalls an der V&A Waterfront befindet sich der rote Clock Tower, welcher damals, als dies noch ein richtiger Schiffereihafen war, den Schiffen zur Orientierung der Ein- und Auslaufzeiten galt. Neben dem Clock Tower, fährt seit 2001 die Fähre zur Gefängnisinsel Robben Island. Da ich selbst bisher noch nicht dort war, kann ich euch dazu keine Empfehlung geben. 
 
Nicht zu übersehen ist das futuristische Gebäude, welches im Jahr 2017 als das größte Kunstmuseum Afrikas, dass Zeitz Museum of Contemporary Art Africa (MOCAA) eröffnet wurde. Auf neun Stockwerken findet sich hier renommierte Kunst.

Mein Tipp: Oranjezicht City Farm Market (Wetterunabhängig) 
Neben einer Riesenauswahl an frischem Obst, Gemüse, Kräutern und Brot findet ihr auch eine wunderbare Auswahl an Imbissständen. Auch so Chocoholics wie ich kommen absolut auf ihre Kosten.

Samstag von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Sonntags von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

By Granger Bay

De Waterkant

Der hippe Stadtteil „De Waterkant“ liegt zwischen Signal Hill und der bekannten V&A Waterfront. Dieser Bezirk hat sich in den letzten Jahren zu dem IN-Viertel Kapstadts gemausert. Dieses farbenprächtige Viertel, mit Blick auf den Hafen und auf den Tafelberg, ist die perfekte Ausgangslage, um die Stadt zu Fuß zu erkunden. Hier findet ihr neben zahlreichen kleinen Hotels undGästehäusern, stylische Restaurants, Bars und Clubs. Auch viele beliebte Lifestyle-Shops und ausgewählte Boutiquen sind hier zu finden.

Bo Kaap

Ein absoluter Social Media Hotspot. Ich denke jeder von euch hat schon die bunten Häuser des Bo Kaap Viertels gesehen. Ob bei Instagram und Co. oder bei großen namenhaften Modemarken. Die typischbunten Häuser des Bo Kaap Viertels gehören zu den meist fotografiertesten Motiven in Kapstadt. 

Camps Bay

Willkommen in einem der teuersten Stadtteile Kapstadts. Wunderbar gelegen an den Ausläufern des Tafelbergs, bietet Camps Bay einen schönen feinen Sandstrand mit Blick auf den Atlantik. Getrennt durch eine Straße befindet sich die palmengesäumte Strandpromenade mit jeder Menge Cafés und Restaurants, wo es sich herrlich sitzen- und Leute beobachten lässt. Hier gilt nämlich - sehen und gesehen werden, aber mit einem leckeren Café macht das ja Spaß. Vom Strand aus habt ihr auch einen super schönen Ausblick auf die Bergkette der Zwölf Apostel.

Long Street & Kloof Street

Die über 3 Kilometer lange und über 300 Jahre alte Long Street ist tagsüber Shoppingmeile und abends Partymeile für viele Touristen aus aller Welt. In den teilweise wunderschön restaurierten viktorianischen Häuser finden sich viele Restaurants, hippe Cafés und Bars. In letzter Zeit eröffneten auch viele Hostels rund um die Long Street, so dass man in der Gegend viele Traveller aus aller Welt antrifft. Der interessante Abschnitt dieser Straße liegt zwischen Wale Street und Buitensingel.
Ein weiterer hipper Spot, befindet sich in der Kloof Street. Dort könnt ihr all abendlich auch euer Glas Wein neben angesagten Kapstädtern trinken.

Schau dir hier meine Lieblinglokale in der Gegend an.

Sea Point

Ein perfekter Abstecher nach Sea Point könnte wohl so aussehen: Über die Promenade schlendern, den Surfern beim Wellenreiten eine Weile zu zuschauen die Sonne auf der Nase spüren, den Blick schweifen lassen zum Lions Head und danach in eines der netten Cafés einkehren und einen Cappuccino trinken. All das ist in Sea Point möglich und liegt nur wenige Minuten von der trubeligen Waterfront entfernt.

 

Wem das Wasser im Meer zu rau (und zu kalt) ist, der kann seine Bahnen ganzjährig auch im Sea Point Freibad ziehen. Dies wurde einst zu den schönsten Freibädern der Welt gekürt. 

 

Mein Tipp: Mojo Market

Auf 2000 Quadratmetern warten hier 45 Stände auf euch. Neben Dekoration und Kleidung gibt es auch eine große Essenauswahl z. B. Muscheln, Austern, Tortillas und vieles mehr. Besonders Erwähnenswert: die meisten sind auf Bambus oder biologisch abbaubareres Geschirr umgestiegen. Yeah!

 

Montag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 23.00 Uhr

 

30 Regent Rd (zwischen Church and Clarens Rd)

Sea Point


Woodstock

Das mittlerweile zum Trendviertel mutierte Woodstock habe ich bei meinem ersten Kapstadtbesuch eher mit Brooklyn und Bronx verbunden. So zeigte sich mir Woodstock auch eher. Was sich hier in den letzten Jahren getan hat ist enorm. Das ehemalige Industrieviertel hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für Designer und Künstler entpuppt.

 

Der Name ist nun Programm. Viele Ateliers, Restaurants, Secondhand Stores und Cafés wurden in den letzten Jahren hier eröffnet. Besonders auf der Albert Road wirst du fündig.

 

Mein Tipp: The Neighbourgoods Market

An einem Samstagmorgen einer der coolsten Treffpunkte der Stadt. Die perfekte Balance zwischen hervorragenden Speisen und Getränken, trendiger Kleidung und Accessoires.

 

The Old Biscuit Mill

375 Albert Rd

Woodstock


Hout Bay

In Hout Bay habe ich meistens gewohnt wenn ich in Südafrika war. Ein kleines schönes Fischerdörfchen gelegen in einer Bucht direkt am Chapmans Peak und nur wenige Autominuten von Kapstadt entfernt. Der Vorteil ist, dass hier weniger Trubel ist, mehr Natur und es ist dennoch nicht weit von Kapstadt entfernt. Also, eine super Lage um hier seinen Anker zu werfen.

 

Hout Bay ist umgeben vom Karbonkelberg im Westen und dem Mount Sentinel im Osten. Hier finden sich neben Restaurants und Bars (auch direkt am Strand), Einkaufsmöglichkeiten auch Wanderpfade.

 

Mein Tipp: Bay Harbour Market Hout Bay

Gelegen in einer alten Fischfabrik findet ihr an über 100 Ständen lokale Handwerkskunst, Mode, Schuhe und sogar Schmuck. Hier habe ich den leckersten Käsekuchen in meinem Leben gegessen. Tolle Live-Musik!

 

Weitere Info unter www.bayharbour.co.za

 

Jeden Freitag von 17.00 bis 19.00 Uhr

Samstag/Sonntag 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr

 

31 Harbour Road

Hout Bay

Cape Town


...in der Umgebung


Kap der guten Hoffnung

Was heute ein beliebter Seightseeing Punkt für viele Touristen ist, kostete früher zahlreichen Seeleuten, beim Versuch das Kap zu umsegeln ihr Leben. Das Kap der guten Hoffnung liegt rund 40 Kilometer von Kapstadt entfernt und befindet sich im Nationalpark Tafelberg. So tragisch wie die Geschichte dazu auch ist, so sehenswert ist die Tour zum damals vermuteten südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Allerdings benötigt ihr dazu auf jeden Fall ein Auto. 

Mit ein wenig Glück könnt ihr beim durchfahren oder durchwandern Zebras, Affen, Strauße oder Elenantilopen begegnen. Zur Erhaltung des Parks wird ein Eintritt fällig, dieses beträgt für Erwachsende 125 Rand. Bitte beachtet, dass der Park täglich um 18.00 Uhr schließt.

Wer sich nach dem obligatorischem Foto noch etwas die Beine vertreten möchte, kann das zum ältesten Leuchtturm an der Spitze des Kaps machen. Dieser liegt etwa 1 ½ Stunden entfernt, aber es lohnt sich. Wer sich eine oder beide Strecken am Berg sparen möchte, fährt mit der historischen Zahnradbahn rauf oder eben runter. Hin und zurück kosten 30 Rand. 

Oben angekommen genießt ihr einen schönen aber auch windigen Ausblick. Daher empfehle ich euch windfeste Kleidung dabei zu haben.

Weitere Informationen zum Park gibt es auf der Homepage des Tafelberg Nationalparks unter www.sanparks.org

Cape Point Rd
Cape Town

Botanischer Garten in Kirstenbosch

Auf einer Fläche von 600 Hektar und einer Höhenlage von 100 Meter bis über 1000 (!) Meter bietet der Botanische Garten in Kirstenbosch eine wunderschön anzusehende Vielfalt an Pflanzen aus der Gegend Südafrikas. Besonders lohnenswert im Frühling, hier präsentiert sich der botanische Garten als ein farbenreiches Pflanzenmeer von Blumen, Sträuchern und Bäumen.
Auch interessant ist der für Blinde speziell angelegte "Braille Trail" (Blindenweg) und einen Duftgarten mit aromatischen Pflanzen.
Ich empfehle euch, nehmt euch ein paar Stunden Zeit, bewaffnet euch mit einem vollgepackten Picknickkorb und genießt auf den unzähligen Wiesen das Flair. Man kann dort richtig die Zeit vergessen und abschalten.
E
in weiteres Highlight im Kirstenbosch Garden ist der „Boomslang Canopy Walk“ der kurvenreiche Holz- und Stahlsteg, der sich über 130 Meter, hoch oben über den Baumkronen befindet. Dieser bietet einen atemberaubenden Blick auf den Tafelberg und die weniger bekannten Teile der Stadt. Auch Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten und genieße eine tolle Aussicht auf die abwechslungsreiche Vogel- und Pflanzenwelt.
Mein Tipp: Sonntags finden dort regelmäßig Konzerte statt. Die Menschen sitzen mit ihren Picknickkörben auf der Decke und genießen einfach den Moment, bei schönem Wetter, guter Musik und leckerem Essen. Try it! Eine Konzert Übersicht findet ihr über das Kapstadt Magazin unter www.kapstadtmagazin.de
Anfahrt: Der Weg ist gut ausgeschildert und von der M3 zwischen Kapstadt und Muizenberg (De Waal Drive) zu erreichen. Es gibt zwei verschiedene Eingänge mit jeweils einem eigenen Parkplatz. Diese liegen jedoch nah beieinander. 
Weitere Infos zum Park unter www.sanbi.org
Rhodes Dr
Newlands
Cape Town

Muizenberg

Unter den Surfern ein bekanntes Fleckchen für die perfekte Welle. Für alle anderen, so wie mich, ein schöner Strand mit einem der berühmtesten Fotomotive, die bunten Badehäuschen am Strand von Muizenberg.  Etwa 20 Minuten von Kapstadt entfernt, ist dies ein beliebter Ort für Familien und eben Surfer. Wer hier sein Können auf dem Brett ausprobieren will, ist hier gut aufgehoben. Ich selbst habe zu viel Respekt vor den Wellen und dem Wassergetier, was das so rumschwimmt. Ich schaue lieber den anderen dabei zu. Auch spannend! Man fiebert- und leidet gleichzeitig genauso mit, wenn eine Welle mal nicht funktioniert. 

Mein Tipp: Blue Bird Garage Market
Gelegen in einem alten Flugzeug Hangar, bietet der Blue Bird Garage Market neben Handwerkskunst, Backwaren, lokalen Weinen und Brauprodukten auch eine Kinder Area. Perfekt also für Familien. Auf dem sogenannten „Jungle Gym“ können sich die Kleinen austoben.

Freitags von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Jeden ersten Sonntag im Monat von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

39 Albertyn Road
Muizenberg (via M3)

Simons Town

Die Stadt ist wohl zu aller erst für ihre süße Pinguin Kolonie bekannt. In den 80ern hat sich in Simons Town das erste

Pinguin Pärchen niedergelassen. Seitdem haben sich viele weitere Pinguine dazu gesellt. Zwischen den Granitfelsen haben sie ihr Quartier aufgeschlagen, sonnen sich und watscheln den lieben langen Tag umher. 

 

Die Tiere sind durch einen Holzsteg von den neugierigen Besuchern getrennt. Für die Bewachung der Tiere und Erhaltung des Areals wird eine Gebühr von 70 Rand pro Besucher eingenommen.

 

Eine weitere Kolonie der afrikanischen Brillenpinguine findet ihr in Stone Point bei Bettys Bay. Ein kleines Naturschutzgebiet an der Küste. Die Location ist nicht ganz so schön, wie in Simons Town, aber dennoch eine weitere Möglichkeit die Tiere zu sehen. Außerdem könnt ihr dort noch die kleinen Dassis beobachten, welche mit den Elefanten verwandt sind. Kleine Murmeltier ähnlich aussehende Tierchen.


Chapmans Peak

Die rund 10 Kilometer lange Küstenstraße, die Nordhoek und Hout Bay verbindet, zählt zu den schönstens Straßen der Welt. Sie schlängelt sich mit 114 Kurven ihren Weg. Kein Wunder also, das dort viele Filme oder Werbespots gedreht werden. Für das Befahren der Straße wird eine Mautgebühr von 36 Rand fällig, dies wird mit einer gigantischen Aussicht auf das Meer wieder wett gemacht. Viele Parkbuchten laden zum verweilen ein.


Hermanus

Wer in der Zeit von August bis Oktober Südafrika besucht, sollte die Chance nutzen und im Städtchen Hermanus, welches ca. 130 Kilometer bzw. 2 Autostunden von Kapstadt entfernt liegt, vorbeischauen. Dort habt ihr die Möglichkeit die südlichen Glattwale zu beobachten. 

 

Hermanus gilt als eines der besten „Whale watching“- Plätze der Welt. 

 

Die Wale kommen aus der Antarktis nach Südafrika um dort ihren Nachwuchs zu bekommen. Mit viel Glück könnt ihr bis zu 100 Tiere gleichzeitig an der felsigen Küste in Hermanus beobachten. Wenn im Ort das Geräusch eines Horns ertönt, ist das für Bewohner des Örtchens nichts Ungewöhnliches. Der „Whale Cryer“ (dort einzigartig und eine Ehre) bläst das große Horn, wenn in der Bucht Wale zu sehen sind. Dieses Geräusch soll Walklängen nachempfunden sein.

 

Auf einem meiner Bilder unten könnt ihr ein wenig den Rücken eines Wals erkennen. So schnell wie sie auftauchen, so schnell sind sie auch wieder untergetaucht. Ein atemberaubender Moment diese Tiere in Freiheit beobachten zu können.


Stellenbosch

Stellenbosch ist das Herz der umliegendes Winelands, Heimat vieler Studenten und nur eine Autostunde von Kapstadt entfernt. Wirklich eine wunderschöne Stadt mit vielen historischen Gebäuden. Unzählige Weingüter befinden sich in der Region Rund um Stellenbosch. Sicher habt ihr schon bewusst oder auch unbewusst einen leckeren Wein aus dieser Region getrunken. Ich konnte vor meinem ersten Südafrika Besuch eher wenig mit Wein anfangen, nach einem (okay, mehreren…) Besuchen auf den wunderschönen Weinfarmen zähl ich mich als Weintrinker. Hier eine kleine Auswahl an Weingütern, welche Weinverkostungen im Grünen anbieten. Hier ist eins wirklich schöner als das andere!  
Das Weingut Vergelegen
Weitere Infos unter www.vergelegen.co.za 
Lourensford Rd
Somerset West 
Cape Town
 
Das Weingut Boschendal
Weitere Infos unter www.boschendal.com
Boschendal Estate
Pniel Rd
Groot Drakenstein
 
Mein Tipp: De Warenmarkt
Zu finden im denkmalgeschütztem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert bietet der Markt eine Auswahl an Fleischspezialitäten, die besten der Weine der Region (!), Käse, Craft Beer und leckeren Kaffee. Hier kann man schön verweilen.
Montag bis Samstag von 8.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Sonntags von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
 
20 Ryneveld Street
Stellenbosch 
(via NS, R310)

Township Tour

Wenn du mehr über die Kultur, die Traditionen und die Menschen in Südafrikas wissen möchtest, wäre eine geführte Township Tour vielleicht genau das Richtige. Für die, die nicht wissen wovon ich spreche: Townships sind Siedlungen, die teilweise Ausmaße von mittleren und größeren Städten besitzen, in denen eine überwiegend schwarze, farbige und indische Bevölkerung - meist in Holz- und Wellblechhütten - lebt.
Entstanden sind diese Townships als Teil der „idealen Apartheidsstadt“, in der alle Rassen durch physische Barrieren getrennt wurden. Doch auch nach Ende der Apartheid ist der Unterschied zwischen Arm und Reich noch deutlich zu spüren. Südafrikas Townships verdeutlichen diese klaffende Wunde, die noch verheilen muss.
Der Weg von Kapstadts Flughafen in die Stadt erschreckt viele Touristen zunächst, da im Südosten von Kapstadt, in den „Cape Flats“, mehrere Townships vorzufinden sind. Eines davon erstreckt sich auf einer riesigen Fläche direkt in der Nähe des Flughafens und ist somit unumgänglich für Neuankömmlinge. 
Umso erstaunlicher ist es, dass die Menschen dort auch fröhlich sein können. Sie spielen Fußball und unterhalten sich vor ihren Häusern, sie leben in einer großen Gemeinschaft. In Langa etablieren sich mehr und mehr hippe Bars und Cafés, die sich so gar nicht nach Township anfühlen.
In Kapstadt leben circa 3,7 Millionen Einwohner, der Großteil davon in Townships.
Weitere Infos und Adressen findet ihr unter www.kapstadtmagazin.de
Das Kapstadt-Magazin rät: „Wir finden es sehr wichtig, dass eine Township Tour auf verantwortungs- und respektvolle Weise gemacht wird und empfehlen Interessierten, sich vor Ort einen kleineren Veranstalter zu suchen. Einheimische Guides sollten die Touren begleiten“.

Safari

Was bei einem Besuch in Afrika nie fehlen darf ist, klar, eine Safari mitzumachen. Ich habe in Südafrika insgesamt drei Safaris mitgemacht. Hier stelle ich euch die Safari im Aquila Game Reserve vor. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Safari Parks. Unter www.kapstadtmagazin.de findet ihr noch viele weitere Parks in der Region. 

 

Im Jahr 2014 war ich das letzte Mal auf einer Safari in Südafrika. Mit meiner Familie besuchte ich, wie erwähnt, den Aquila Game Reserve. Aus folgenden Gründen entschieden wir uns für diesen Park:

 

• gute (schnelle) Erreichbarkeit

• Tiervielfalt (Big Five)

• sehr gutes Preis-Leistungsverhältniss

• Pirsch mit dem Quad oder auf dem Pferd möglich

• Empfehlungen von Freunden und Bekannten

 

Der Park in der Klein Karoo befindet sich gerade mal 2 ½ Stunden von Kapstadt entfernt und ist über die N1, durch den Tunnel bei Paarl und dann über den traumhaften Toitskloof Pass zu erreichen. 

Aquila Game Reserve

Im Aquila Game Reserve hast du die Möglichkeit die Big Five zu sehen. Zu den sogenannten Big Five gehören der Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und der Leopard. Auf über 500 Hektar mit Hügeln, Tälern, glitzernden Flüssen und Bergen zeigt der Park was er so zu bieten hat.

 

Ihr könnt euch neben den ganzen Tieren auch auf eine wunderschöne Natur freuen.

 

Der Park hat sich vor allem auf Tagesgäste eingestellt. Wer allerdings mehr Zeit vor Ort verbringen möchte und noch mehr Wildlife Feeling spüren mag, der kann sich eines der schicken Premier Chalets buchen. Diese liegen in den Hügeln eingebettet und bieten eine traumhafte Sicht.

Die Standards Chalets bieten einen Ausblick auf eines der zahlreichen Wasserlöcher im Park.

 

Wer möchte, kann sich auch einer SPA-Behandlung unterziehen.

Mit dem Jeep unterwegs

Wir haben die „Sunset Safari“ gebucht und starten gegen 15 Uhr mit dem Jeep und unserem Guide Dave auf das Gelände.  Viele Tiere begeben sich langsam um diese Zeit aus dem Schatten des afrikanischen Buschs und wagen sich zu den Wasserlöchern. Wir sehen Elefanten, Antilopen, Büffel und sogar ein paar Flusspferde zeigen uns ihre Ohren aus dem Wasser.

Unser Guide Dave vermittelt uns viel Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt im Park. Man spürt richtig seine Faszination für die Tiere und wie gerne er seinen Job macht. Erstaunlich wie er und sein Kollege winzige Fährten auf den Wegen oder sogar Tiere erspähen können in der Ferne, die ich manchmal selbst vom Nahen nicht entdeckt habe.

 

In einem anderen Gehege und von den übrigen Tieren getrennt, befinden sich die Löwen im Aquila Game Reserve. Dies hat den Hintergrund, das die bestehende Population an Tieren von den Löwen nicht geschmälert wird.

 

Am Ende der knapp 3 Stündigen Tour, gönnen wir uns noch ein kühles Getränk im Schatten und springen in den Pool. 

 

Mein Tipp: Für die Safari unbedingt einpacken

 

• Sonnenmilch

• Mückenschutz

• Fernglas

• Sonnenbrille

• Badezeug

• Feste Schuhe 

 

Der Eintrittspreis variiert je nach Saison zwischen 1270 Rand und 1470 Rand. 

 

Weitere Informationen, sowie aktuelle Preise und Öffnungszeiten findest du unter www.aquilasafari.com .

 

Vor einigen Jahren wurde das Aquila Rescue and Rehabilitation Conservation Centre (ARC) gegründet. Eine Non-Profit-Organisation die es sich zur Aufgabe gemacht hat Tiere, die nie wieder in die Freiheit entlassen werden können und ein Zuhause auf Zeit für diejenigen, die Aufmerksamkeit brauchen bevor sie in die Freiheit entlassen werden, zu kümmern.

 

Wenn Ihr euch für Safaris im allgemeinen interessiert. Dann schaut doch - in kürze erscheinend - in meinem Blogbeitrag über Kenia vorbei, dort werde ich euch über die beste Safari meines Lebens berichten.

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