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Sri Lanka

Ein Land voller Kulturschätze

 

Sri Lanka ist in den letzten Jahren zum absoluten Trendziel geworden. Nicht nur für Surfliebhaber, sondern auch für Kultur- und Naturbegeisterte. Das kleine Land, welches gerade mal so groß ist wie Bayern, punktet mit einer Jahrtausend alten Kulturgeschichte. Kaum ein Land hat auf solch kleiner Fläche so viele UNESCO Weltkulturstätten vorzuweisen wie Sri Lanka. 

 

 

Wunderschön sind auch das hügelige und grüne Hochland mit seinen Teeplantagen, als auch die zahlreichen Küstenabschnitte mit ihren teils weitläufigen Stränden.

gut zu wissen

Bevor es losging, die Anreise und das erste kennen lernen

Mit Sri Lanka verbinde ich neben viel Kultur und Sonnenschein, auch meinen ersten Backpacking Solotrip. Einfach Ticket gebucht, ein wenig über das Land und seine Kulturschätze erkundigt, bis auf eine, keine weitere Unterkunft gebucht und nur grob ´nen Plan gehabt, wo die Reise langgehen kann.

Da ich allerdings drei Wochen Zeit hatte und Sri Lanka gerne noch mit einem anderen Spot verknüpfen wollte, habe ich mir noch einen Weiterflug gebucht. Wohin? Das erfahrt ihr am Ende meines Reiseberichts ;)

 

Doch bevor es Ende Februar losging, mussten noch ein paar Dinge geregelt werden. Zum Beispiel benötigt ihr für die Einreise nach Sri Lanka:

 

  • einen Reisepass (mindestens 6 Monate gültig!)
  • ein Visum
  • eine ausgefüllte Einreisekarte (erhältst du im Flugzeug oder bei Ankunft)
  • ein gültiges Rückflug- oder Weiterreiseticket (wird empfohlen, allerdings wollte das nie jemand sehen)

 

Geflogen bin ich von Düsseldorf über München in den Oman und von da aus dann nach Colombo in Sri Lanka. Ihr könnt natürlich auch eine Variante wählen die weniger Zwischenstopps beinhaltet. Alle großen Flughäfen fliegen Colombo auch direkt an. Bei mir war es schlicht und ergreifend der günstige Preis, der mich hat diese Variante wählen lassen.

 

Mein Vorteil: Ich habe im Oman direkt zwei super liebe Mädels kennen gelernt, mit denen ich dann knapp die Hälfte meiner Reise verbracht habe! Es hat einfach auf Anhieb super harmoniert.

 

So, hier nun mein Reisebericht mit Infos, Tipps und meinen Unterkünften zu meiner Rundreise durch Sri Lanka! Viel Freude beim Lesen!

Alutghama

Ankommen und klarkommen

Gestartet mit meiner Reise bin ich im kleinen Badeort Alutghama. Das kleine Örtchen befindet sich gute 85 Kilometer südwestlich vom Flughafen in der Nähe von Colombo entfernt. Warum gerade Alutghama? Eher Zufall. Meine Tante war zur gleichen Zeit in Sri Lanka und ich habe mich für die ersten Tage „zum ankommen“ in das Hotel ihrer Bekannten eingebucht.

 

Von Kavin dem Sohn des Hotelbesitzers wurde ich am Flughafen abgeholt und direkt auf eine Portion Roti eingeladen. Die Familie sind waschechte Singhalesen und sprechen sogar Deutsch.

Das White Bridge House liegt schön im grünen mit eigenem Pool, schönen sauberen und geräumigen Zimmern. Ihr bekommt Frühstück und mit viel Glück auch in den Genuss frischen Fisch (gegen Aufpreis) am Abend serviert zu bekommen. Der beste Fisch auf meiner ganzen Reise! 

 

Zum ankommen auf Sri Lanka und von meiner langen Anreise, war das White Bridge House - perfekt.

Hier geht’s zur Unterkunft.

 

Keine fünf Minuten mit dem Fahrrad vom Hotel entfernt findet ihr die bedeutendste Sehenswürdigkeit in Aluthgama. Die Tempelanlage Kande Vihara, die unter anderem seit 2007 die größte Buddha-Statue Asiens ist. Nicht nur Touristen, auch viele Gläubige pilgern jeden Tag zu dem Heiligtum, das Glück und Segen verspricht.

das kulturelle dreieck

Fast unaussprechliche Sehenswürdigkeiten

Mein Highlight auf Sri Lanka und anfangs unaussprechlich - Anuradhapura, Polonnaruwa, Dambulla, Sigiriya und Kandy. 

 

Von Colombo bin ich mit dem Zug zur Königsstadt Kandy gefahren. Mit dem Ziel weiter zu fahren nach Dambulla. Über das Zugfahren in Sri Lanka hatte ich zuvor viel gehört, dass es was Einzigartiges ist, mit offenen Türen durch die verschiedenen Vegetationen fahren. Einzigartig war es auch, denn diese Fahrt hat mehrere Stunden gedauert, da am darauffolgenden Tag ein wichtiger Feiertag war. Der Zug überfüllt mit Menschen und die Fahrt dauerte doppelt so lange. Da meine Ankunft viel später als gedacht war, bin ich die Nacht in Kandy geblieben und nicht weiter Richtung Dambulla gefahren.

 

Mein Tipp: Auch wenn die Insel nicht groß ist und die Fahrtwege nicht weit sind, plant viel Zeit ein. Die Strecken ziehen sich und es kommt meist anders als man denkt.  

 

Übernachtet habe ich im Hostel Elephant Shed. Am nächsten Morgen bin ich früh los Richtung Dambulla. Diesmal mit Fahrer - den ich mir kurzer Hand organisiert hatte. Ich war vom Vortag erst mal geschädigt was Bahn fahren anging. Dies ist zwar nicht die günstigste, dafür aber die schnellste Option. 

Als Ausgangspunkt habe ich Dambulla ausgesucht, da dieser Zentral im Kulturen Dreieck liegt. Von hier aus habt ihr dir Möglichkeit sternenförmig die  alten Königsstädte und früheren Hauptstädte, Ruinenanlagen, unzählige Tempel, Heiligtümer und Dagobas zu besuchen. Im Nachhinein betrachtet, würde ich mich direkt ins kulturelle Dreieck fahren lassen und dort übernachten. Durch meine unfreiwillige Übernachtung in Kandy habe ich an Zeit (und Nerven) verloren.

Für den Besuch des Kulturellen Dreiecks zwischen Anuradhapura, Polonnaruwa und Kandy, solltet ihr viel Zeit einplanen. Es gibt in dieser Region so viel zu sehen, so dass mindestens 4 Tage nötig sind. Vor allem wenn ihr noch einen Abstecher nach Trincomalee unternehmen wollt.

Sigiriya

Der Park in Sigiriya hat einige schöne Spots für euch  zu bieten.

 

In Sigiriya erwartet euch der im Jahre 1982 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärte Sigiriya Rock oder auch Löwenfelsen genannt. Der gerade mal 370 Meter hohe Felsen ist ein faszinierendes Mysterium. 

 

Mysterium? Ja, zum einen bietet dir der Monolith eine fantastische Aussicht von oben auf das Umland und zum anderen befinden sich auf dem Gipfel Überreste einer Festung.

 

Bevor es an den Aufstieg geht durchläufst du erstmal eine akkurat angelegte Parkanlage mit dem Lustgarten und dem Felsengarten. Gefolgt vom Terrassengarten, durch den die Treppenstufen nach oben führen.

 

Beim weiteren Weg nach oben (leider auch zu vielen Touristen) passiert ihr zuerst die Mirror Wall (Spiegelwand). Das durch die Sonne entstehende Spiegelbild, welches auf die polierte Oberfläche scheint, gibt der Wand ihren Namen. 

 

Auch wenn der Felsen nicht sonderlich hoch ist, erstreckt sich der Weg über eine längere Distanz. Als nächstes gelangt ihr über eine eiserne Wendeltreppe zu einem Felseinschnitt und den berühmtesten Wandmalereien Sri Lankas: den bunten Felsenfresken der Wolkenmädchen. Diese filigranen Malereien von schwebenden Frauen stammen aus dem 5. Jahrhundert. Leider sind nur noch 21 von ehemals 500 Malereinen erhalten.

 

Der Eingang zum Königspalast und somit die letzten steilen Stufen nach oben erreicht ihr durch die Löwenterrasse mit dem Löwentor und ihren Löwenpranken. Leider sind die Löwenpranken das einzige, was von dem einst 14 m hohen Löwen übrig geblieben ist. Auch sind die letzten Treppenstufen zur Festung nicht ganz ohne, zwar sind sie durch ein Geländer gesichert, aber schwindelfrei sollte man sein.

 

Oben angekommen entschädigt der Blick für alles.

 

Beim Abstieg könnt ihr euch noch die Kobrahauben-Höhle anschauen. Ihren Namen erhielt die Höhle durch den auf der Höhle befindlichen Fels, der ausschaut wie eine aufgerichtete Kobra. 

 

Weitere Infos findet ihr auch unter www.sigiriya.info

 

Geöffnet täglich 07.00 Uhr – 16.00 Uhr 

Der Eintritt kostet 30 US$ für Erwachsene (oder 3960 Rs) 

 

Mein Tipp: Im Sommer früh morgens auf den Felsen klettern und den Sonnenaufgang genießen. Nehmt euch außerdem genügen Zeit, Wasser und Sonnencreme mit.

Pidurangala Felsen

 

Nördlich und unweit von Sigiriya befindet sich der 200 m hohe Felsrücken Pidurangala. 

 

Viele empfehlen nur diesen Felsen zu besteigen und sich den Sigiriya Rock zu sparen, da man vom Pidurangala den schöneren Blick auf den Sigiriya Rock hat und er wesentlich günstiger ist (500 Rs). Stimmt auch, allerdings konnte ich mich auch für den Rest des Sigiriya Parks begeistern. 

 

Der Pidurangala oder auch „goldene Fels“ genannt, war einst Rückzugsort buddhistischer Mönche.

Polonnaruwa Ruinen

Am 2500 Hektar großen Stausee Parakrama Samudra liegt Polonnaruwa. Der von König Parakrama Bahu I. künstlich angelegte Stausee und das dazugehörige Kulturerbe in Polonnaruwa gehören zu den wichtigsten und meist besuchten Attraktionen in Sri Lanka.

 

Da das Areal sehr weitläufig ist, habe ich mir vor Ort ein Fahrrad geliehen und die Gegend rund um die archäoligischen Ruinen erkundet. Neben riesigen Stupas (Buddhistisches Bauwerk) befinden sich auch atemberaubende Tempelanlagen in der weitläufigen Parkanlage.

 

Ihre Blüte erlebte die antike Stadt im 12. Jahrhundert. In der Zeit beherbergte Polonnaruwa sogar die Zahnreliquie Buddhas, die heute allerdings im Zahntempel von Kandy anzuschauen ist. Seit Anfang der 80er Jahre zählt der archäologische Park zum UNESCO Weltkulturerbe.

 

Geöffnet täglich von 07.00 Uhr – 17.30 Uhr 

Der Eintritt kostet 25 US$ für Erwachsene (4400 Rs)

 

Mein Tipp: Auch hier Zeit, ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitnehmen. 

Höhlentempel in Dambulla

Dambulla zählt mit seinen 80 Höhlentempeln, davon 5 große und einer Fläche von 2100 Quadratmetern zur größten Tempelanlage des Landes. Seit 1991 zählt das auch als „Goldener Tempel von Dambulla“ genannte Höhlensystem zum Weltkulturerbe der UNESCO. Natürlich habe ich es bei dieser Anzahl nicht geschafft alles zu besuchen.

 

In den Höhlentempeln befinden sich zahlreiche Buddha-Figuren, kunstvolle Fresken und Wandmalereien die das Leben Buddhas beschreiben. Die Anlage entstand, als sich König Valagama Bahu 104 v. Chr. gezwungen sah, die Hauptstadt Anuradhapura zu verlassen. Der König floh in die Felsenhöhlen von Dambulla.

 

Am Fuße des Granitfelsens befindet sich der Goldene Tempel, auf welchem ein 30 m hoher goldener Buddha thront. Links daneben befindet sich der circa 160 Meter hohe Felsenberg. Der Aufstieg dorthin ist sportlich und ihr solltet festes Schuhwerk tragen, da der Fels teilweise spiegelglatt ist. Am Berg angekommen müsst ihr eure Schuhe ausziehen, Schultern und Beine bedecken um die Anlage betreten zu dürfen. Wer nicht ausreichend bedeckt ist, kann sich Stoffbahnen vor Ort leihen.

 

Der Eintritt kostet 9 US$ für Erwachsene (1599 Rs)

Heilige Stadt Anuradhapura

Auch die heilige Stadt Anuradhapura zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und war einst die erste Hauptstadt Sri Lankas. Die Stadt teilt sich in die moderne Stadt mit über 55.000 Einwohnern und den antiken Stadtteil. 

Da die Sehenswürdigkeiten in Anuradhapura im ganzen Gebiet verteilt sind, habe ich ein Tuk Tuk gemietet um die Gegend zu erkunden. In Sri Lanka solltet ihr euch immer viel Zeit einplanen, die Infrastruktur ist nicht so gut ausgebaut wie in Europa. 

 

Zu den Highlights vor Ort zählen die Stupas und der Sri Maha Bodhi. Der Bodhi-Baum (Baum der Erleuchtung) ist leider massiv zugebaut, so dass du davon nicht viel sehen kannst. Dennoch zieht es viele Pilger zum heiligsten Baum Sri Lankas, der der Sage nach Buddha zu seiner Erleuchtung verholfen hat. Hier kannst du einen sehr lebendigen Buddhismus erleben. 

Der Eintritt für die Tempelanlagen kostet 25 US$ (4400 Rs) für Erwachsene und für den Bodhi-Baum 1 US$ (200 Rs).

kandy

Der Zahn des Buddha

Kandy, und meine zweite Chance für diese Stadt, nachdem ich Tage zuvor mitten in der Nacht, eigentlich auf dem Weg nach Dambulla, dort gestrandet bin. 

 

Umgeben von Reisfeldern, Teeplantagen und Wäldern liegt die kulturelle Hauptstadt und letzte Königsstadt Sri Lankas – Kandy. Sie beherbergt heute das wichtigste Heiligtum, eine Zahnreliquie von Buddha. Dieser wird im Zahntempel aufbewahrt und ist Singhalesen ein sehr heiliger Ort. Bei unserem Besuch sahen wir anscheinend sehr „heilig“ aus, denn viele Mütter gaben uns ihre Kinder auf den Arm und machten Bilder. Auch eine Frauengruppe wollte unbedingt ein Bild mit uns machen. 

 

Auch hier, wie in allen Tempeln und verehrten Gebäuden, müsst ihr die Schultern und Knie bedeckt haben.

 

Die Zahnreliquie wird in einem goldenen Behälter aufbewahrt, deren Inhalt nur wenige zu Gesicht bekommen. Das war natürlich schade, diesen nicht sehen zu können. Dennoch hatten wir viel Spaß dort.

 

Geöffnet täglich von 05.30 – 20.00 Uhr

6 US$ für Erwachsene (1100 Rs)

 

Angrenzend an den Zahntempel liegt der Milchsee (Kandy Lake). Dieser lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein, um der hektischen Stadt für kurze Momente zu entfliehen.

 

Oberhalb, auf einem Berg gelegen, thront die weiße Buddha Statue Bahirawakanda Vihara. Wir sind ganz faul mit dem Tuk Tuk den Berg hochgefahren. Auch wenn die Fahrt nur 10 Minuten gedauert hat, war es ziemlich steil. Oben angekommen hast du einen atemberaubenden Blick über die Stadt mit dem Zahntempel und dem Kandy Lake.

 

In der Stadt findest du unzählige Restaurants, Cafés und Bars. Hier ist für jeden etwas dabei.

wanderung knuckles range

Was ein Abenteuer

In aller Früh geht es von Kandy aus per Bus nach Madale, wo bereits unser Guide Peter auf uns wartet. Von Madale aus fahren wir mit einem alten klapprigen Kleinbus auf holprigen Wegen mit reichlich vielen Schlaglöchern Richtung Dschungel. Wir passieren kleine Dörfer, bekommen eine Wahnsinns Aussicht auf die umliegenden Berggipfel und Wälder geboten. Die Natur ist atemberaubend. Wie eine zackige Wand erheben sich die Gipfel der Knuckles Range um uns herum. Die Bergkette erhielt einst ihren Namen, da sie aussehen, wie Fingerknöchel die zu einer Faust (engl. Knuckles) geballt sind. 

 

Die Fahrt geht weiter - vorbei an Hängen voller Teeplantagen hinein in den dicht bewachsenen Urwald. Irgendwo im Nirgendwo steigen wir aus und unsere Wanderung beginnt. Alleine die Fahrt bis dorthin war ein Abenteuer. Unser Guide Peter, der seit guten 20 Jahren Sri Lanka bereist und seine Frau dort kennen gelernt hat, kennt die Gegend wie seine Westentasche. Wir wandern auf schmalen Pfaden, durchs dichte Gras, an Wasserfällen entlang und klettern über große Felsen. Währenddessen erzählt uns Peter alles über die Gegend, ihre Bewohner, die Pflanzen- und Tierwelt. Ein wandelndes Lexikon.

 

Auf unserem Weg kommen wir auch an einem einsamen kleinen Tempel vorbei. Gegen eine kleine Spende, gewährt der Mönch uns Einlass und wir dürfen in völliger Ruhe die liegende Buddha Statue betrachten.

 

Mitten im Wald kamen wir an einem kleinen Bauernhaus vorbei. Deren Bewohner hatten gerade ihre Pfefferernte in der Sonne ausgebreitet zum trocknen. Wir hören und beobachten wilde Affen die über unseren Köpfen von Baum zu Baum springen. 

 

Nach gefühlten hundert Kilometern kommen wir in einem kleinen Dorf an um von dort mit einen kleinen Bus wieder in die Zivilisation zu fahren. Die Wartezeit überbrücken wir mit einem kleinen Snack und nutzen den Moment um zu akklimatisieren. Die Tour war ziemlich anstrengend und die Luftfeuchtigkeit tat ihr übriges.

 

Da der Bus auch nach knapp einer Stunde auf sich warten lies (nicht unüblich in Sri Lanka), machen wir uns erneut zu Fuß auf den Weg zur nächst größeren Straße. Dort angekommen bot sich ein netter Einheimischer an uns mit in die Stadt zu nehmen.

Ella

Die wohl schönste Zugfahrt der Welt & was der Ort noch so zu bieten hat

Von Kandy aus bin ich wieder einmal mit dem Zug 150km in Richtung Ella gefahren. Die Strecke ist ein absolutes Highlight! Vorbei an Teeplantagen, Wasserfällen, kleinen Dörfern und über Brücken führt sie immer tiefer ins Hochland. Da der Zug sehr gemächlich unterwegs ist, benötigt ihr satte sechs Stunden für die verhältnismäßig kurze Strecke. 

 

Sehr authentisch und kostengünstig ist die Fahrt in der dritten Klasse. Dort werden euch viele Backpacker und natürlich Einheimische begegnen, mit denen man auch schnell ins Gespräch kommt. Ich habe ein paar liebe Menschen kennen gelernt, mit denen ich mich für die kommenden Tage direkt verabredet habe. 

 

Ella ist ein gemütliches Örtchen, welches nicht besonders groß, aber dennoch gut besucht ist.

Übernachtet habe im Beauty Mount Tourist Inn für günstige 10 Euro die Nacht. Eine kleine familiengeführte Pension mit einer Handvoll kleiner Bungalows. Nachdem ich mich in meinem eigenen Bungalow mit wunderschöner Aussicht eingerichtet habe, machte ich mich direkt auf den Weg und habe die Gegend erkundet. Neben einigen Restaurants, Cafés, findet ihr auch kleine Shops und Stände um Snacks oder frisches Obst zu kaufen.

 

Hier geht es zu meiner Unterkunft 

 

Mein Tipp: Wenn du planst in Ella zu übernachten, solltest du unbedingt im Vorfeld deine Unterkunft buchen. Die Unterkünfte sind hier schnell ausgebucht.

Ella Rock

 

Vom Stadtzentrum aus, der Passara Road folgend, kannst du eine Wanderung auf den Ella Rock unternehmen. Der Weg ist nicht wirklich ausgeschildert und nur teilweise gut ausgebaut. Ich war alleine unterwegs und froh, dass mir zwischendurch jemand begegnet ist, so wusste ich dass ich noch auf dem richtigen Weg bin. Die letzten Meter geht es über unzählige Treppen und mit etwas Klettern auf die Spitze. Oben angekommen, entschädigt der Blick für jegliche Strapazen. Du hast einen wahnsinnigen Rundumblick. Von dort aus kann man auch den Little Adams Peak sehen, den ich am darauffolgenden Tag auf der to-do-Liste hatte.

 

Mein Tipp: Mache dich mit ausreichend Wasser in den frühen Morgenstunden auf den Weg. Dann ist das Klima noch angenehmer.

Nine Arch Bridge

 

In der Nähe des Ella Rock und ebenfalls von der Passara Road abgehend , gelangst du zur Nine Arch Bridge. Die imposante aus steingebaute Brücke ist 25 Meter hoch und besitzt 9 Bögen.

Da ich zu Fuß unterwegs war, bin ich (von der Straße abgehend) einen ausgeschilderten Fußweg entlanggelaufen. Ohne die Hilfe einer Einheimischen hätte ich diesen Weg über Stock und Stein allerdings nicht gefunden. 

 

 

Die Brücke taucht hinter der nächsten Abbiegung wie aus dem Nichts auf und ist von einem grünen, dicht bewachsenen Wald umgeben. Was ein Abenteuer! Zu meinem Glück kam, kurz nach dem ich eingetroffen war, ein Zug vorbei. 

 

 

Ich habe mir sagen lassen, dass die beste Chance einen Zug zu sehen, um die Mittagszeit sein soll.

Little Adams Peak

 

Außerdem von Ella aus zu erreichen ist der Little Adams Peak. Eine, bei gutem Wetter, schöne Wanderung. Zuerst geht es auf den Bahngleisen entlang in Richtung Kandy, aber keine Sorge die vorbeifahrenden Züge melden sich frühzeitig durch Hupen an. Ihr hört sie schon aus der Ferne kommen. Da die Züge nicht sehr schnell fahren, bleibt dir daher alle Zeit der Welt die Gleise zu verlassen. 

 

Während du die ersten Kilometer auf den Schienen zurücklegst, kannst du die tolle Aussicht genießen, bevor du links abbiegst. Der weitere Weg führt über eine kleine Brücke und weiter an Teeplantagen entlang. Ab hier wird es immer steiler und schwieriger den richtigen Weg auszuloten. Zum Glück sind wir anderen Wanderern begegnet oder haben Arbeiter auf den Teeplantagen gefragt.  Das letzte große Stück geht mitten durch den Wald, was teilweise mit Klettern verbunden ist. 

 

 

Hier bieten sich Wurzeln oder Äste zum festhalten an. Leider hatte es bei uns vorher stark geregnet, so dass der Weg sehr beschwerlich, rutschig und nicht ungefährlich war.

 

Von oben blickt ihr in die wundervolle und grüne Natur! Ein Traum! Lasst euch Zeit und genießt den Moment. 

 

Dort oben leisten euch ein paar wilde Hunde Gesellschaft. Aber keine Panik, diese waren sehr lieb und waren nur auf einen Keks und Zuneigung aus. Einfach hinsetzen und keine fünf Minuten später legt sich ein Vierbeiner zu euch, weil er Nähe sucht.

 

Mein Tipp: Startet zum Little Adams Peak von der gegenüberliegenden Straßenseite des Ella Village Inn Restaurant an der Waterfall Road. Festes Schuhwerk Pflicht! 

besuch einer Teeplantage

Die Teeplantagen in dieser Region sind allgegenwärtig und ein Wahrzeichen des Hochlandes. In Ella kannst du bei der Teeproduktion zuschauen und eine Teefabrik besichtigen.

 

Dort erfährst viel Wissenswertes über die Teeindustrie und einer der wichtigsten Einnahmequellen der Insel. Eine Besichtigung ist zum Beispiel in der Newburgh Green Tea Factory möglich, die sich zwischen dem Little Adams Peak und der Nine Arches Bridge befindet. 

 

Eine Führung kostet 3 US$ (530 Rs) pro Person.

 

Mein Tipp: Gleich Tee für zu Hause mitnehmen! Auch ein super Mitbringsel.

UDAWALAWE NATIONALPARK

Früh aufstehen lohnt sich

In Sri Lanka gibt es einige Nationalparks in denen ihr verschiedene Tiere beobachten könnt. Wir haben uns für den Udawalawe Nationalpark im Süden Sri Lankas entschieden. Dieser lag gut auf unserer Route und er ist nicht so überlaufen wie z. B. der Yala Nationalpark. 

 

Um Zeit zu sparen, haben wir (meine Bekannten und ich) uns einen Fahrer gemietet, der uns von Ella nach Udawalawe gefahren hat. Da unser Ziel nur die Besichtigung des Nationalparks war, haben wir auch direkt in der Nähe des Parks übernachtet. Meine Unterkunft war die Secret River Side Safari Lodge in einer kleinen Nebenstraße der Hauptstraße vom Ort. Die Vermieter waren super hilfsbereit und zuvorkommend.

 

Der Nationalpark in dem sich der Udawalawe Stausee befindet gehört zu den größten und bekanntesten Parks in Sri Lanka. Der größte Teil des aktuellen Nationalparks bildet Grasland und Dornstrauchsavannen. Das hat den Vorteil, dass man die große Anzahl an Dickhäutern sehr gut sehen kann. 

 

Wir waren mit unserem Besuch Ende Februar nicht in der besten Reisezeit für eine Safari unterwegs. Das Wetter war die Nacht zuvor in der Region noch sehr regnerisch. Allerdings ist der Park ganzjährig geöffnet und so ein Monsunregen kann auch schnell vorüber gehen. Entsprechend ausgestattet haben wir uns für eine Halbtages-Safari entschieden, die in den frühen Morgenstunden begann.

 

Über das Hotel meiner Bekannten war schnell ein Tourguide inklusive Jeep gefunden, der zum Glück viel Wissen über den Park und deren Tiere hatte. Auch das Wohl der Tiere stand für ihn an höchster Stelle.

 

Von den im Park lebenden 550 bis 600 Elefanten, haben wir natürlich nicht alle gesehen, aber die ein oder andere Herde war dabei. Besonders gut an den Wasserstellen am frühen Morgen (6.00 Uhr bis 10.00 Uhr) oder gegen Nachmittag (16.00 Uhr bis 18.00 Uhr) anzutreffen. Ansonsten haben wir viele Vogelarten, Mungos und Warane gesehen. Es gibt in diesem Park noch Krokodile, Füchse sowie wilde Büffel bzw. Wasserbüffel zu sehen. Leoparden sieht man auf einer Safari durch diesen Nationalpark eher selten.

 

In der Nähe des Nationalpark, ungefähr 5 km westlich, befindet sich die „Elephant Orphanage“. Eine Art Elefanten-Waisenheim. Hier können die Elefanten bei täglichen Fütterungszeiten sehr gut beobachtet werden. Außerhalb der Fütterungszeiten laufen die Elefanten frei auf dem umliegenden Areal herum. Außerdem werden einzelne Elefanten in dem Udawalawe Nationalpark ausgewildert. Wir haben einen jungen Elefanten im Park mit Halsband gesehen. Unser Guide erklärte uns, dass dies ein Elefant aus dem Waisenhaus ist. Man merkte, dass er keine Scheu vor Menschen hat und nah an den Jeep herankam. Dies hat mich fast meine Kamera gekostet ;-)

 

Mein Tipp: Warm anziehen! Es kann mitunter wirklich kalt werden.

 

Geöffnet hat der Park täglich von 06.00 bis 18.00 Uhr.Der Eintritt mit Guide waren ca. 25 US$ oder auch 4400 Rs pro Person

(Wir haben den Gesamtbetrag durch 4 Personen geteilt).

Strände auf Sri Lanka

Strände gibt es auf Sri Lanka viele, ob verlassener Strand im Osten, Surfspot in Hikkaduwa und Arugam Bay, Partystrand in Unawatuna, überlaufener Strand in Mirissa oder irgendwas dazwischen in Tangalle. Ich entschied mich mit meiner Gruppe für letzteres. Ein langer, nicht überfüllter und sauberer Strand. 

Manche Strände sind weitläufig und sauber, andere durch den Tsunami nur noch „klein“, da sich dieser ein großes Stück Land zurück geholt hat.

Leider muss man an dieser Stelle auch erwähnen, das an den Stränden und auch so im Land (neben den Straßen) teilweise eine große Anhäufung von Müll vorzufinden ist.

 

Wichtig: An manchen Stränden herrscht eine starke Strömung, welche das in und aus dem Wasser schwer und teilweise gefährlich macht.

Tangalle

Wie oben schon erwähnt, habe ich mich für Tangalle entschieden. Die Kleinstadt deren Name „hervorstehender Felsen“ bedeutet ist hauptsächlich für seine Strände bekannt. Kurzerhand habe ich mich im Gems Garden Guesthouse House direkt neben meinen Bekannten eingebucht. Eine schöne große urige Holzhütte mit Terrasse mit Meerblick habe ich bekommen. 
Hier gelangt ihr zur Unterkunft www.gemsgarden.lk 
Am Strand finden sich viele Hotels und Restaurants. Das stylische Restaurant und Bar „the Lounge“ befand sich quasi direkt vor meiner Terrasse. Dort habe ich den ein oder anderen Smoothie getrunken und einfach mal dort oder am Strand liegend, relaxed. Dieser Strand war nie überlaufen. 
Meine Restaurant Empfehlung: Das beste Essen habe ich übrigens in Tangalle bei „Dream Family“ gegessen. Das kleine spartanisch eingerichtete Gartenlokal, welches von der ganzen Familie betrieben wird, liegt in einer Seitenstraße. Gekocht wird frisch mit viel Herzblut. Auch wenn es mal etwas länger gedauert hat, wusste man, es wird mit wenigen Mitteln gekocht und man unterstützt die Existenz einer ganzen Familie. 
Was gibt es in der Nähe noch? Das Turtle Conservation Project am Strand von Rekawa bei Tangalle. Hier kannst du Meeresschildkröten bei der Eierablage beobachten und mehr über deren Artenschutz erfahren.

Mirissa

Habe ich aufgrund der Zeit und weil ich nicht viel Positives gehört habe ausgelassen. In Mirissa bieten zahlreiche Anbieter Walbeobachtungen, so genannte „Whale watching“- Touren an. Auch wenn ich hörte, dass die Küstenwache diese zahlreichen Anbieter während der Tour beobachten damit diese Abstand zu den Tieren halten, ist es für mich ein Massenabfertigungsgeschäft. Sobald ein Tier gesichtet wird, stürzen sich zahlreiche Boote auf die Tiere. Ich halte nichts von dieser Art und Weise und unterstütze dies daher auch nicht.

Galle

 

Vom Busbahnhof in Mirissa aus habe ich mich wieder alleine auf den Weg gemacht zum meinem nächsten Ziel - Galle. Die rasante Busfahrt, mit Sitzplatz direkt beim Busfahrer vorne, hat mich nur ein paar Euro gekostet. 

 

Die charmante Stadt Galle liegt im Süden Sri Lankas und ist ein weiterer Ort, der mich begeistert hat. Besonders die Altstadt von Galle im Kolonialstil, von den Niederländern im 17. Jahrhundert einst gebaut, ist sehenswert. Nach dem Tsunami Anfang 2000, wo leider große Teile der Altstadt beschädigt wurden, ist mittlerweile fast alles wieder restauriert. 

 

Die Altstadt – Galle Fort genannt – auf einer Halbinsel gelegen bietet kleine Läden, Galerien, Unterkünfte, Restaurants und Cafés. Hier kannst du dir in einem der Cafés bei einem leckeren Kaffee das geschäftige Treiben anschauen. Was du hier sonst noch tun kannst ist vor allem Einkaufen! Nicht nur Souvenirs, auch Gewürze und Klamotten. Natürlich zu Touri-Preisen.

 

Das Galle Fort hat aber noch mehr zu bieten. Die Altstadt ist umgeben von einer Festungsmauer, von der du wunderschöne Ausblicke auf das Meer und den Ortskern hast.

 

Bei einem Rundgang gelangst du auch am Leuchtturm vorbei, der zwischen einigen Palmen in den Himmel ragt. Außerdem befinden sich Museen, mehrere Kirchen, Moscheen und Tempel in dem Fort.

 

Lange Zeit war der angrenzende Hafen der wichtigste in Sri Lanka. Im 19. Jahrhundert übernahm der Hafen in Colombo allerdings diese Stellung.

 

Ebenfalls sehr schön ist der alte Uhrenturm. Von der Anhöhe hast du übrigens einen tollen Ausblick auf das Cricketstadion. Ein Volkssport in Sri Lanka. Im Stadion in Galle werden auch internationale Wettkämpfe ausgetragen. 

 

Mein Tipp: Sich bei Sonnenuntergang auf die Festungsmauser setzen und den Ausblick genießen. Danach in einem der vielen Restaurants einkehren. Den Abend mit einem Spaziergang durch die beleuchteten Gassen abschließen.

 

Übernachtet habe ich übrigens etwa 15 Minuten fußläufig entfernt von der Altstadt im Dreamers Arc Hostel.

Ein einfaches Hostel, mit liebem Personal und verschiedenen Zimmern. Ich entschied mich für ein Einzelzimmer mit eigenem Bad.

 

Es gibt auch wunderschöne Unterkunft direkt im Galle Fort. Hier sind die Unterkünfte etwas teurer, da dies mein Budget nicht mehr hergab, musste ich ausweichen. 

 

Hier geht’s zur Unterkunft 

zugfahrt galle nach colombo

Nachdem meine zweite Zugfahrt nach Ella mich für die erste nach Kandy komplett entschädigt hat, wählte ich für die Fahrt Richtung Colombo wieder den Zug. Dieser Abschnitt führte nämlich direkt an der Küste entlang. 

 

Einen Zwischenstopp konnte ich nicht mehr machen, da dafür die Zeit nicht mehr reichte. Dafür hatte ich einen Platz an der offenen Tür ergattert und ratterte dort bei strahlendem Sonnenschein die Küste entlang. 

 

Vorbei an der Surf- und Backpacking Hochburg von Hikkaduwa, an Alutghama wo meine Reise begann, bis nach Colombo. Die Fahrt hat gute 4 Stunden gedauert, aber diesmal empfand ich sie als wesentlich entspannter, was sicherlich am Ausblick und meinem Platz lag.

Route

Meine Reise im Überblick

(Quelle: Google Maps)

kulinarisch

Einmal alles Bitte!

Kulinarisch verwöhnt euch das Land von frischem Fisch über Curry bis hin zu Street Food für kleines Geld. Auch Obstliebhaber wie ich, kommen hier voll auf ihre Kosten. Davon könnte ich mich in fernen Länder beinahe ausschließlich ernähren.Das für ihre Gewürze bekannte Land bietet neben verschiedenen Curry Sorten auch den Weltbesten Zimt. Darüber hinaus zählt die Küche vor Ort mit zu den schärfsten der Welt. Daher unbedingt den Schärfegrad eures Gerichts beim Bestellen angeben. Was vor Ort als mild erachtet wird, ist in Europa schon leicht scharf.

Unbedingt probieren solltet ihr auf eurer Reise folgendes:

 

Hopper -  dünne Reisteigfladen die mit Sambol und Kokosnuss- oder Chili Chutneys gefüllt gegessen werden. Ein typisches Frühstück vor Ort. 

Wenn du deinen Hopper noch mit einem Ei on top pimpst, nennt man es Egg Hopper. Eine weitere Variante ist der String Hopper, dabei wird der Teig in dünne Streifen geschnitten. Oftmals wird dazu dann Kokosnuss Roti oder Dhal Curry serviert.

Egal welche Variante, alles probieren! Alles lecker!

 

Für wen das nichts ist, der bekommt fast überall auch ein „Western Breakfast“ mit Omelette, Rührei oder Würstchen. Dazu Weizentoast und mit viel Glück sogar Marmelade. 

 

Currys mit Reis und Papadam (Cracker aus Linsen- und Kichererbsenmehl) -  Eigentlich ein typisches Singhalesisches Mittagessen, welches ich auch gerne Abends gegessen habe. Gereicht wird ein großer Teller Reis und viele kleine Schalen mit verschiedenen Currys, dazu Papadam. 

 

Rotis – Die in Zeitungspapier gerollten Fladen gibt es in verschiedenen Varianten, mit Gemüse gefüllt, Gemüse, Curry oder auch Bananen.

Ulundhu Vadai – Ein Omelette auf singhalesische Art. Manchmal sehr scharf! 

 

Samosas – Gefüllte dreieckige Teigtaschen. Meist mit Gemüsecurrys, Kartoffeln, Hack oder Fisch gefüllt.

 

Streetfood – Überall bieten euch kleine Wagen (oder auch vom Fahrrad oder Motorrad verkauft) die typischen Spezialitäten an. Hier bekommt ihr eine Tüte mit Rotis, Samosas und Ulundhu Vadai für umgerechnet unter 1 Euro.

Neben den deftigen Klassikern bekommt ihr auch überall frisches Obst. Bananen, Ananas, Guave, Mango, Papaya, Melonen, Jackfruit und Avocados. Ob als frisch gepresste Fruchtsäfte, Obstteller zum Frühstück oder wie die Guave mit Chili und Kokosöl als Streetfood. 

 

Auch wenn man Touristen gegenüber mittlerweile etwas offener ist, sollte man im Hinterkopf haben, dass in Sri Lanka nicht mit der linken Hand gegessen wird. Diese gilt als unrein, da sie zum Waschen unreiner Körperteile benutzt wird.

 

Thambili Saft – Der Saft einer frischen Königskokosnuss. Nach dem Austrinken, könnt ihr euch die Kokosnuss aufschlagen lassen und den Rest auslöffeln.

 

Lassi – Joghurt Fruchtsaft in sämtlichen Variationen. Mango geht immer!

 

Tee - Im Hochland kaum zu übersehen ist die Vielzahl an Teeplantagen. Sri Lanka ist vor allem bekannt für seinen Ceylon Tee. Einheimische trinken diesen mit sehr viel Zucker und Milch. 

 

Meine Restaurant Empfehlung: Das beste Essen habe ich übrigens in Tangalle bei „Dream Family“ gegessen. Das kleine spartanisch eingerichtete Gartenlokal, welches von der ganzen Familie betrieben wird, liegt in einer Seitenstraße. Gekocht wird frisch mit viel Herzblut. Auch wenn es mal etwas länger gedauert hat, wusste man, es wird mit wenigen Mitteln gekocht und man unterstützt die Existenz einer ganzen Familie. 

weiterflug auf die malediven

Ich mach's! Ich fliege auf eine der Trauminseln

Nicht unbedingt mehr der Geheimtipp, aber wer kostengünstig auf die Malediven fliegen möchte, der sollte dies über Sri Lanka machen oder direkt eine Reise beider Länder verbinden.

 

Da ich nicht nur auf Sri Lanka bleiben wollte und ahnte, das es durch die gebotene Kultur im Land kein Relaxingurlaub wird, musste noch die totale Entspannung her. Nach kurzer Recherche sah ich, dass die Malediven gar nicht soweit entfernt liegen. Ein kurzer Flugcheck zeigte, dass die Hauptstadt Male in nur 1 1/2 Flugstunden zu erreichen ist.

 

Da habe ich nicht lange gezögert und prompt mein Ticket ins Paradies gebucht. Meinen ganzen Reisebericht findest du bald hier auf meinem Blog.

mein fazit zu Sri Lanka

Sri Lanka ist ein wunderschönes Land und reich an beeindruckenden Kulturschätzen. Ihr solltet daher viel Zeit einplanen um es zu entdecken und auch für die Wege zwischen den einzelnen Stationen. Auch wenn das Land nicht groß ist, nehmen die schlechten Straßen, der Verkehr und die langsamen Züge, viel Zeit in Anspruch.


Darüber hinaus ist das Thema Tierschutz noch nicht ganz angekommen in Sri Lanka. Viele Tourenanbieter geht es eher um das schnelle Geld, als um das Wohl der Tiere. Daher wählt bitte gut aus, was für eine Tour ihr bucht und bei wem.
Leider ist an vielen Stellen das Thema Müll auch keine kleine Sache. Ob am Straßenrand oder an manchen Stränden - dieser ist meist nicht zu übersehen. Bitte seid ein Vorbild und unterstützt diese Plastikflut nicht.

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