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New York

DIE STADT DIE NIEMALS SCHLÄFT ODER DOCH?

Oooh my god, I can’t believe it, we´re going to Neeeew Yoooork! So oder so ähnlich war der Aufschrei, als sich das Onlineportal für unsere erfolgreiche Buchung bedankt hat. Mädels eben! 

 

Völlig außer Kontrolle fängt man an alle Sehenswürdigkeiten aufzuzählen die man kennt, plus alle Stores wo man shoppen möchte und nicht zu vergessen alle Spots von den Serien die so alle Suchten.

 

New York war vor allem eins für mich, eine Stadt die ich vorher nicht einzusortieren wusste. Ist sie vergleichbar mit Berlin oder eher Frankfurt? Gepaart mit American Touch? Es war klar, ab auf die “To do”- Liste und irgendwann kommt das Angebot wo du zuschnappst und es herausfindest. 

Im März 2019 war es dann soweit. Mit zwei Freundinnen zusammen ging es ab Frankfurt Non-Stop direkt nach New York.

 

Wie schon erwähnt haben wir uns im Vorfeld eine „Must See“ Liste erstellt, damit wir grob wussten, was wir sehen möchten. Da wir eine Woche Zeit hatten, konnten wir alles in Ruhe angehen ohne viel Stress. Ich würde auch jedem empfehlen, diese Stadt nicht in einem verlängerten Wochenende abzurocken, ganz ehrlich, entspannt ist anders und ihr bekommt dann auch nicht alles zu Gesicht. Genießen und diese Stadt in sich aufsaugen und verarbeiten,- funktioniert nicht in 4 Tagen. 

 

Mein Tipp: Es bietet sich an die Stadt in Stadtteilen zu erkunden. So haben wir beispielsweise an einem Tag nur die im Süden liegenden Stadtteile wie Lower Manhattan, Chinatown, Little Italy, Soho und Co. erkundet.

 

Bevor ihr euch allerdings in eure Planung vertieft, müsst ihr ESTA beantragen. Denn ohne erfolgreiches ESTA, kein New York. 

 

Falls ihr keine Pauschalreise nach New York gebucht habt und noch ein passendes Hotel sucht, kann ich euch unseres sehr ans Herz legen. Das MIDTOWN WEST Hotel hatte die perfekte Ausgangslage beim Madison Square Garden, war günstig, es gab täglich ein kleines Bagel Frühstück und die Zimmer waren sauber. 

 

Weitere Infos zum Hotel unter www.midtownwesthotel.com 

303 West 30th Street 

New York

 

Noch ein Tipp: Buche über den Booking Button deine Reise und erhalte 15 € Reiseguthaben oder wähle den Airbnb Button und erhalte bis zu 34€ Rabatt auf die Buchung Deines nächsten Abenteuers.

gut zu wissen

Esta, Einreise und Co.

Hier nun - von Nord nach Süd - meine Highlights zu einer Woche NYC

Central Park

 

Einmal Durchatmen bitte! Kontrastprogramm Pur kannst du im Central Park erleben. Ob du per Kutsche, Fahrrad oder zu Fuß den Central Park durchquerst, es ist absolut entspannend. 

Die sogenannte „grüne Lunge New Yorks“ befindet sich zwischen der 59. bis zur 110. Straße und der 5th bis zur 8th Avenue. Im Winter kannst du auf Schlittschuhen dein Können auf den Eisflächen zur Schau stellen. Wir hatten bei unserer Reise wettertechnisch alles dabei, so dass es eines Nachts so viel geschneit hat, dass die Kinder am nächsten Tag im Central Park Schlitten fahren konnten.

 

Einfach auf einer der unzähligen Parkbänke Platz nehmen und Leute beobachten oder wie in unserem Fall, die Kinder und Erwachsenen beim Rodeln.

MUSEUM OF NATURAL HISTORY

Wer kennt nicht das T-Rex Skelett aus „Nachts im Museum“ mit Ben Stiller? Wohl kaum jemand!

Dieser Film spielt im Museum of Natural History. Klar, das wir diesem Dinosaurier mal „Hallöchen“ sagen mussten. Auf fünf Stockwerken und unfassbaren 111.483 (!) Quadratmetern bietet das Museum of Natural History NYC einen Überblick von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter.

 

Das im Jahre 1869 eröffnete Museum, welches sich über vier Blocks am Central Park West erstreckt, stellt insgesamt 33 Millionen Objekte aus. Also, eine ganze Menge! Dieses im Herzen von Manhattan liegende Museum gehört zu den großartigsten wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen der Welt.

 

Neben dieser ganzen Vielfalt an Exponaten, sollte man zugleich die Architektur des Gebäudes bestaunen. Denn das Museum besteht aus unglaublichen 25 miteinander verbundenen Gebäuden. Doch, was sind meine Highlights des Museums of Natural History NYC?

 

• Die Sammlung von teilweise originalen Dinosaurier Skeletten 

• Sonnenaufgang vom Weltall betrachten, beobachten im Hayden Big Bang Theater

• Die beeindruckende 27 Meter große Glaskuppel des Theaters 

• Für alle Weltraumfreaks das Rose Center for Earth & Space. Befindet sich im Hayden Big Bang Theater. Viele Informationen zum Thema Weltall und Raumfahrt.

• Der 28,6 Meter lange Blauwal, der unter der Decke der Milstein Hall of Ocean hängt. 

Hier bekommst du einen Einblick in die umfangreiche Unterwasserwelt.

Als wir dort waren, hatten wir die Möglichkeit mit einer Virtual Reality Brille ins Meer abzutauchen. Es wirkte als würde man mit Fischschwärmen, Walen und Quallen um die Wette schwimmen.

Wusstest du, das von den 33 Millionen Exemplaren nur 1 % aus Platzgründen ausgestellt sind?

Anhand dessen wird einem bewusst welch Dimension und Bedeutung das Museum of Natural History NYC darstellt.

 

Geöffnet Täglich (außer an Thanksgiving und am 25.12.) 

10:00 -17:45 Uhr

Der Eintritt kostet $22 pro Person

 

Mein Tipp: Ihr habt an der Kasse die Möglichkeit, die Höhe des Eintrittspreises selbst zu entscheiden. Somit könnt Ihr mehr oder weniger, als die $22 bezahlen. Man sollte dies natürlich nicht ausnutzen.

Central Park West

79th St

 

Noch ein Tipp: Wenn ihr schon in der Nähe seid, dann schaut unbedingt in der Levian Bakery vorbei und gönnt euch einen (oder wie ich, einmal alle zum mitnehmen bitte!) Cookie zum dahinschmelzen. Cookie Heaven on Earth!

351 Amsterdam Ave (Höhe 77th St)

Time SQUARE

Unser Erster Spot am ersten Abend ging zum Times Square. Nachdem wir vorher geschlagene 1 ½ Stunden vom Flughafen zum Hotel gebraucht hatten. Nachdem Check-in hieß es, durchhalten und wach bleiben. Dem Jetlag ein Schnippchen schlagen. Also, kurz frisch gemacht und die Umgebung erkundet. Wir entschieden uns über den Broadway zum Times Square zu laufen. Schließlich wurde es schon dunkel und dann sieht dieser Platz noch viel schöner aus.

Im Grunde genommen, ein größerer Platz mit viel Reklame und Licht. Nicht mehr und nicht weniger. Kann man sich anschauen, aber kann man auch lassen, außer natürlich Alicia Keys und Jay-Z performen ihr Duett von „Empire State of Mind“ dort, dann hat es etwas magisches.

 

Der Time Square gibt uns allerdings schon mal einen guten Eindruck von dem was New York ist. BIG! Große namhafte Werbeflächen prangen überall, der hupende Verkehr und viele Menschen die Fotos machen oder dem treiben zu sehen. Auch wenn ein Teil in eine Fußgängerzone umgewandelt wurde und nun auch   viele Tische und Bänke vorhanden sind, ist es nicht der Verkehr der hier trubelig ist, sondern die vielen Menschen. 

ROCKEFELLER CENTER

 

Fast schon kein Geheimtipp mehr, wenn du den schönsten Blick auf das Empire State Building sehen möchtest, musst du zum Top of the Rock auf das Rockefeller Center. Das Empire State Building gehört mit seinen 443 Metern nicht nur zu den Top Sehenswürdigkeiten, nein es ist auch eines der berühmtesten Wolkenkratzer im Big Apple.

 

Die Aussichtsplattform vom Rockefeller Center bietet dir daher neben dem besten Blick auf das Empire State Building, auch einen traumhaften Blick über Manhattan. Ob Tagsüber oder Abends, beides hat seine Vorzüge und ist traumhaft anzuschauen. 

 

Ein Erinnerungsfoto von hier mit dem Wahrzeichen New York darf natürlich nicht fehlen. 

Am Fuße des Rockefeller Centers steht jedes Jahr im Dezember der mit 30.000 Lichtern geschmückte Weihnachtsbaum. Die dazugehörende Eisbahn macht das Christmas feeling jährlich perfekt.

 

Täglich von 08:00 bis 00:00 Uhr geöffnet

30 Rockefeller Plaza

New York

Weitere Infos unter www.topoftherocknyc.com 

Highline Park & Chelsea Market

Einer der beliebtesten Ziele in Manhattan ist der High Line Park geworden. Eine 2,3 Kilometer lange alte Hochbahn-Trasse die, anstatt sie abzureisen, in einen Park verwandelt wurde.  Der Park verläuft vom Westen Manhattans bis in den Meatpacking District. Genau genommen von der Gansevoort-Street bis zur 34. Straße. Hier entspannt der New Yorker in der Sonne, Touristen schlendern entlang oder manche nutzen den Ort für ihr Workout. Die Gleise führen entlang an heruntergekommnen Häuser, sowie an hippen Designer-Headquarters berühmter Designer oder Büros bekannter Firmen. 

 

Und wer schon mal in der Nähe ist, sollte die Chance nutzen im Meatpacking District den Chelsea Market zu besuchen. Der Chelsea Market befindet sich in einem alten Fabrikgebäude in Backsteinoptik. Ihr findet dort tolles Essen, kleine Shops mit zum Teil Handmade Stuff und ausgefallene Souvenir Läden.

 

Mein Tipp: Am Eingang unterhalb des Highline Parks findet ihr einen kleinen lokalen Handmade Markt im Gebäude des Chelsea Markets.

Die Trump Handseife ist es dort nicht geworden, aber eine gut riechende handgemachte Lavendel Seife, ein Ring und ein NYC Bild schmücken nun mich oder mein Wohnzimmer.

  

Mehr Infos zum Highline Park findet Ihr unter www.thehighline.org

Der Chelsea Market hat 7 Tage die Woche geöffnet. Weitere Infos unter www.chelseamarket.com

75 9th Ave

New York

9/11 Memorial

Für mich stand der Besuch des 9/11 Memorials und des dazugehörigen Museums ganz weit oben auf der Liste. Da ich zu der Generation gehöre, die dieses schlimme Ereignis miterlebt hat, hat es mich interessiert anzuschauen. Diese beiden „Attraktionen“ gehören tragischerweise zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in New York. Der Ort soll an die Anschläge am 11. September 2001 und die 2983 Menschen erinnern, die dabei ums Leben gekommen sind. Wenn man diese Gedenkstätte betritt, fällt einem sofort diese Ruhe & Stille in dem turbulenten New York auf. Man wird automatisch stiller, langsamer und ruhiger auf diesem Platz.

 

Dieser Platz, auch Ground Zero genannt, besteht aus zwei riesigen Wasserbecken, die an dem Ort stehen, wo einst die beiden Türme des World Trade Centers standen. Auf großen Tafeln die die Becken umzäunen stehen die einzelnen Namen der Menschen, die die Anschläge nicht überlebt haben. Besonders ergreifend sind die weißen Rosen die vereinzelte Namen zieren um deren Geburtstag an diesem Tag zu gedenken.

 

Das 9/11 Museum grenzt an die beiden Brunnen und befindet sich sogar teilweise unter diesen. Es erzählt die Geschichte der Ereignisse, stellt Fundstücke und Überbleibsel vom Gebäude, als auch private Gegenstände aus. Dies sind neben großen Stahlträgern, verkohlten Feuerwehrwagen, auch Kleidungstücke und viele persönliche Gegenstände der Menschen. Viele multimediale Fernsehausschnitte, Radio- und Funkaufnahmen könnt ihr euch darin ansehen und anhören. 

Gegen eine Gebühr könnt ihr eine Tour per Audio Guide dazu buchen oder euch per App auf dem Handy informieren.

 

Mein absoluter Gänsehaut Moment, war das Gespräch mit George Mironis ein Überlebender des Anschlags. Er, der damals in einer Bank gearbeitet hat, erzählte uns das er sich aus dem 48. Stock des Nordturms gerettet und dabei alle seine Arbeitskollegen verloren hat. Viele Zeitungsausschnitte und Bilder hat er gesammelt, die er uns zeigte. Er ist nun ehrenamtlich im Museum und erzählt interessierten Menschen seine Geschichte. Nicht proaktiv, eher zurückhaltend stand er da und somit kam das Gespräch auch eher zufällig zustande. Ein sehr bewegender Moment, wo ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte.

 

Wir haben 4 Stunden im Museum verbracht. Die Zeit verging wie im Flug, weil es so viel zu sehen, zu lesen und anzuhören gibt. Für mich hat sich der Besuch absolut gelohnt.

 

Mein Tipp: Für Interessierte, viel Zeit mitbringen!

 

Der Eintrittspreis für das 9/11 Memorial und Museum beträgt 26 $ für Erwachsene und 15 $ für Kinder von 7 – 12 Jahre.

Weitere Infos unter www.911memorial.org

180 Greenwich St

New York

Lady Liberty

Nun schon seit 130 Jahren begrüßt sie nach Wochen auf hoher See viele Menschen und bedeutet damit entweder die Einfahrt in den Heimathafen oder die Ankunft in ein Neues Leben.

Die Statue of Liberty ist mit ihren knapp 93 Metern zum absoluten Wahrzeichen schlechthin geworden. 

 

Mein Tipp: Mit der Staten Island Ferry kostenlos an der Freiheitsstatue vorbei fahren.

 

Brooklyn bridge

Die Brooklyn Bridge die früher noch „East River Bridge“ hieß, da sie über den gleichnamigen Fluß führt, ist heute mit das bekannteste Wahrzeichen New Yorks.

Die Brücke verbindet heute Brooklyn mit Manhattan und bietet einen atemberaubenden Ausblick über den East River und eben Brooklyn und Manhattan. Ich empfehle, mindestens einmal zu Fuß über die Brücke zu gehen und diesen Anblick zu genießen.

Wusstet ihr das die Brücke sogar einen Weltrekord getragen hat? Sie war in den 90ern die längste Hängebrücke der Welt.

 

Mein Tipp: Vom Brooklyn Bridge Park hast du einen tollen Ausblick auf die Brooklyn Bridge und die Manhattan Bridge.

Dumbos & Barclays center

Wir haben zwar ehrlich gesagt, wenig Ahnung vom Basketball, aber wollten noch ein Highlight auf unserer Reise erleben, welches die Amerikanische Kultur widerspiegelt. Was lag neben Baseball, Football am nächsten wie Basketball. Von einem Bekannten erhielt ich den Tipp, wenn es preislich im Rahmen bleiben soll, sich ein Spiel der Brooklyn Nets im Barclays Center in Brooklyn anzuschauen. Auf der Seite www.stubhub.de fanden wir bezahlbare Tickets der Brooklyn Nets und entschieden uns für das Spiel der Nets gegen die Cleveland Cavaliers.

 

Mein Tipp: Auf dem Weg zum Stadion überkam uns noch ein riesengroßes Hungergefühl (und kalt war uns auch!). Unterhalb der Manhattan Bridge in Dumbo fanden wir einen ziemlich guten Italiener das LOVE & DOUGH. Leckere Neapolitanische Pizza! 

 

www.loveanddough.com

57 Pearl St

Dumbo 

Ein riesengroßer Andrang vorm und im Stadion. Partystimmung mit DJ, Tanzeinlagen, Gewinnspiele, Ehrungen für Soldaten und weiteres Unterhaltungsprogramm während der Spielpausen, erwarteten uns. Für viele amerikanische Familien ein richtiger Familienausflug. Es war ein hitziges Spiel untermalt mit viel Lautstärke der eigenen und angereisten Fans. Die Brooklyn Nets entschieden das Spiel für sich, was das Stadion zum Toben brachte. Oder lag es auch an den Tanzeinlagen der Brooklynettes (Cheerleader der Brooklyn Nets)?

 

620 Atlantic Avenue

Subway B, D, N, Q, R, 2, 3, 4 oder 5 Atlantic Avenue – Barclays Center

 

Nicht nur Basketball wird hier gespielt, sondern auch viele Konzerte finden hier statt.

Mehr Infos unter www.barclaycenter.com

Fazit

Es wird definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich New York einen Besuch abgestattet habe. Auch wenn wir eine ganze Woche dort verbringen durften, mussten wir Abstriche machen. Es gibt nochso viel was ich entdecken möchte - New Jersey, Williamsburg und Co. 

Dennoch war ich auch froh, als ich wieder zu Hause war. Man muss diesen Großstadtdschungel auch erst mal verarbeiten. Diese ganzen gewonnen Eindrücke und Momente sind enorm. Es stimmt halt wirklich „eine Stadt die niemals schläft“! 
Neben den positiv gewonnen Eindrücken an New York, hat mich am meisten wohl die riesige Plastikflut überall wütend gemacht. Ein absolutes negativ Beispiel unserer Zeit. Ich hoffe, das dies noch in den Griff bekommen wird! Leider war es unumgänglich nicht irgendwas, sei es Getränke oder Essen, in Plastik zu bekommen.

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